Kartenkunde – Die Suche nach Käptn Bienenbarts Schatz

Wie können Kinder sich Themen im Sachunterricht aneignen, wenn sie wenig Kontakt zu ihrer Lehrerin haben? Wenn nur eine minimale digitale Ausstattung zur Verfügung steht und kaum oder gar keine Unterstützung von Seiten der Eltern besteht?

Ich führe jetzt seit Beginn der Kontaktsperre Videochats mit der Klasse durch, doch es sind nach wie vor die selben Kinder, die daran teilnehmen. Einige wenige haben sich bisher (trotz Zugangsdaten) nicht beteiligt.

Unsere Schule hat festgelegt, dass zunächst nur die Hauptfächer Deutsch und Mathematik für die Kinder verpflichtende Aufgaben stellen sollen. Nebenfächer können freiwillige Zusatzangebote machen. Digitales Material wird generell als freiwillig gesehen.

Da wir nun laut Lehrplan mit dem Themenbereich „Kartenkunde“ begonnen hätten, habe ich mir für unsere dritten Klassen eine Möglichkeit überlegt, den Kindern trotz Kontaktsperre und mit Minimalkontakt (feste Videochattermine bzw. Ereichbarkeit per Mail über Iserv) einen Einstieg in das Thema zu ermöglichen.

Dazu habe ich eine Geschichte geschrieben, die wie eine Lesespur angelegt ist und mit einer Schatzkarte sowie einem Padlet gekoppelt wurde, denn mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Twitterlehrerzimmer sind einige schöne Rätsel über LearningApps entstanden.

Kurzfassung: Johanna und Simon werden in eine magische Karte gezogen und landen auf dem Schiff des Käptn Bienenbart. Der erkennt sogleich die magische Karte. Eine Rückkehr ist für die Kinder nur möglich, wenn sie die Schatzsuche erfolgreich bestehen. Das Logbuch führt durch verschiedene Themenfelder der Kartenkunde (Himmelsrichtungen, Planquadrate, Kompass, Legende, Zeichen, Höhenprofil, Maßstab).

Teil 1 ist fertig und kann hier heruntergeladen und geteilt werden (Lizensiert unter CC BY NC SA 4.0, erlaubt die Nutzung durch andere unter der Bedingung, dass der Urheber -also ich -sowie die betreffende Lizenz angegeben werden).

Teil 2 kann nun auch heruntergeladen und geteilt werden.

Johanna

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